Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) Einbeck

FTZ EinbeckDie Anfänge der FTZ Einbeck gehen zurück in das Jahr 1947 als August Oppermann im damaligen Landkreis Einbeck als hauptamtlicher Kreisschirrmeister angestellt wurde. Als gelernter Auto- und Maschinenschlosser, war er einer der ersten hauptamtlichen Schirrmeister im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren und zunächst für die Pflege und Wartung der Fahrzeuge und feuerwehrtechnischen Geräte der damals 42 Gemeinden im Landkreis Einbeck zuständig. Da der Aufgabenbereich des Kreisschirrmeisters mit der zunehmenden Motorisierung ständig stieg wurde nach intensiven Planungen 1956 die FTZ Einbeck gegründet und bereits 1957 konnten die neue Feuerwache und FTZ der Stadt Einbeck mit Wohnhaus für 5 Familien und moderner Kreisschlauchpflegerei in Betrieb genommen werden. Im Rahmen der sich ständig ändernden Anforderungen wurden die Gebäude der Feuerwache Einbeck und der FTZ Einbeck ständig erweitert, 1960 Anbau einer größeren Fahrzeughalle, Kauf eines angrenzenden Grundstücks mit Wohnhaus, 1975 Erstellung eines Garagenbaus mit 5 weiteren Einstellplätzen in Eigenleistung. Im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreformen wurden der Stadt Einbeck 31 Ortsteile zugeordnet, so dass die FTZ Einbeck jetzt für die 32 Ortsfeuerwehren der Stadt Einbeck, die 16 Ortsfeuerwehr der Stadt Dassel und die Werksfeuerwehren der Stadt Einbeck zuständig ist. Dazu steht dem Kreisschirrmeister August Oppermann seit 1971 sein Sohn Friedel Oppermann als weiterer hauptamtlicher Gerätewart (Kfz-Meister) zur Seite. Von 1974 bis 1998 stand die FTZ Einbeck unter der Leitung des Kreisschirrmeisters Friedel Oppermann. 

 

Mit der Übernahme der Ausbildung der Feuerwehrkameraden auf Kreisebene ab 1977 wurden erneut intensive Planungen zu Umbau und Erweiterung von Feuerwache und FTZ notwendig. Es wurden diverse Schulungs- und Büroräume, eine Kfz-Werkstatt mit Maschinenraum, sowie eine Pflegehalle mit 12-Tonnen-Hebebühne erweitert.

 

Heute beschäftigt die FTZ Einbeck Personale, die sämtliche Wartungs-, Reparatur- und Prüfaufgaben an Löschfahrzeugen, Pumpen, Feuerwehrschläuchen und Atemschutzgeräten ausführen. 1987 wurde erneut mit der Planung „Erweiterung und Umbau Schlauchpflege“ begonnen die 1989 mit dem Einbau einer modernen Schlauchwaschstraße mit automatischer Schlauchaufhängung, der Vergrößerung des Schlauchlagers auf 1000 Rollschläuche, einer Atemschutzwerkstatt, sowie der Schaffung von Büroräumen für Ortsfeuerwehr, Ortsbrandmeister, Stadtbrandmeister, Abschnittsbrandmeister, Ausbildungsleiter Ausbilder, durch Aufstockung der Schlauchpflegerei, abgeschlossen wurde. Gleichzeitig wurde eine moderne Küche eingebaut und der Schulungsraum auf ca. 80 Plätze vergrößert. Da im Laufe der Zeit der Platz für die Feuerwehr und FTZ Einbeck wieder zu eng wurde, wurde versucht weitere angrenzende Grundstücke zu erwerben und die Planung für einen Hallenneubau für 5 Großfahrzeuge vorangetrieben. Das Projekt konnte im Jahr 2008 mit der feierlichen Übergabe der Fahrzeughalle mit darüber befindlichen Büroräumen abgeschlossen werden.

 

Für die Feuerwehr und FTZ Einbeck gibt es durch die Angliederung der Wohnungen für zurzeit 11 Feuerwehrkameraden eine Besonderheit. In den Wohnungen sind so genannte Alarmwecker installiert, die im Alarmfall von der Feuerwehreinsatzleitstelle in Northeim ausgelöst werden können. Gleichzeitig laufen auf diese Alarmwecker auch die Alarme der Brandmeldeanlagen von 25 Betrieben, Schulen und anderen gefährdeten Objekten auf. Tagsüber werden im Alarmfall kleinere Einsätze (Türöffnen, Ölspuren, etc.) direkt von den hauptamtlichen Kräften der FTZ Einbeck abgearbeitet. Von den 11 Kameraden haben in der Zeit von 17:00 Uhr bis 07:00 Uhr, sowie an Wochenenden und Feiertagen immer 2 Kameraden Bereitschaftsdienst, so dass mindestens diese 2 Kameraden sofort einsatzbereit sind.

 

Fahrzeuge der FTZ Einbeck

Ausbildung an der FTZ Einbeck

Technische Angestellte der FTZ Einbeck

Kontakt zur FTZ Einbeck

 

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